Im Zuge eines Relaunches bekam das Fachmagazin der Kassenzahnärztlichen Vereinigung des Landes Brandenburg (KZVLB) und der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB) ein neues Gesicht. Durch das moderne Layout ist das Magazin publikumswirksamer geworden.
Der Vorsitzende des Vorstandes der KZVLB Dr. Gerhard Bundschuh über den Hintergrund dieser Neugestaltung – und den Anspruch der Körperschaften an ein modernes Fachmagazin.
Dr. Bundschuh, Ihre Körperschaft ist gemeinsam mit der Landeszahnärztekammer im Moment dabei, das seit 15 Jahren bestehende Fachmagazin der Zahnärzte in Brandenburg inhaltlich und gestalterisch zu relaunchen. Warum sollte ein Fachmedium sich an einem modernen Magazin-Design orientieren?
Bei aller Nostalgie sind wir dennoch zu der Erkenntnis gekommen, dass wir uns modernen Gesichtspunkten anpassen möchten, um die Inhalte wirksamer rüberzubringen. Es soll aber nach wie vor eine Fachzeitschrift und öffentliches Organ der Zahnärzte sein. Durch das neue Design wollen wir uns jedoch auch nach außen publikumswirksamer darstellen.
Wie wollen Sie Leseanreiz im Blatt schaffen?
Ich sehe da zwei Schwerpunkte: Einmal natürlich inhaltlich und zum anderen durch ein ansprechendes Erscheinungsbild. Die Inhalte wollen wir straffen.
Ihr Magazin soll ein Fachpublikum ansprechen. Wie fachsprachlich darf der Stil sein?
Er soll publikumsverständlich sein, darf nicht zuviele Fachtermini enthalten. Vom Fachpublikum sollte das Blatt schnell gelesen werden können. Da es sich um eine offizielle Publikation handelt, werden im großen Rahmen standes- und berufspolitische Themen abgehandelt. Zur Auflockerung und zur breiten Wissensvermittlung dürfen auch Fachthemen enthalten sein.
Sollte ein Fachblatt auch sogannte „weiche“, unterhaltende Inhalte haben?
Natürlich muss es die haben. Es ist ja kein strenges Amtsblatt, wie zum Beispiel das einer Landesregierung. Und dient deshalb eben nicht nur der Wissensvermittlung über berufspolitische Fragen, sondern auch zur Unterhaltung der Kollegenschaft. Das bedeutet inhaltlich, dass neben Berichten über Bezirksstellensitzungen und Kammerversammlungen beispielsweise auch journalistische Porträts über interessante Persönlichkeiten gefragt sind.
Wie journalistisch sollten die Texte sein?
Auch ein Fachblatt wie unseres sollte journalistisch professionell aufgebaut sein, deshalb bedienen wir uns zur Zuarbeit der Öffentlichkeitsmitarbeiter der einzelnen Körperschaften. Diese Fachredakteure arbeiten die Artikel, die meist von den Zahnärzten geschrieben werden, journalistisch auf.
Welche Rolle spielt Ihr Blatt in der Kommunikation Ihres Verbandes?
Nach Umfragen innerhalb der Zahnärzteschaft wird das Magazin intensiv gelesen, spielt also eine wichtige Rolle. Es dient nach unseren Erkenntnissen sowohl der Wissensvermittlung, der Unterhaltung als auch der Kommunikation zwischen den Kollegen.
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